Die genieteten Wagen wurden 1889 als M 201-5 durch die SIG an die Landquart-Davos-Bahn geliefert. Sie hatten nur
3 Meter Radstand und eine gesamte Länge von 6.9 m. Damals hatten alle Güterwagen die gleichen Ausmasse. Man hatte damals keine Erfahrungen, welches die zweckmässigste Länge für die Fahrzeuge ist. Man war dazumal in einer richtigen Versuchsphase, denn alles war Neuland für die noch kleine Bündner Gebirgsbahn. Glück und Erfolg führten dazu, dass bereits 1891 weitere Wagen bestellt werden konnten. Diese waren dann schon 250 mm länger. Die kurzen Wagen haben über die Jahre gesehen eine sehr vielseitige Lebensgeschichte durchgemacht.
In dem hier gezeigten Farbkleid waren nur noch zwei Fahrzeuge.
Die Ausmusterung erfolgte erst 1982 bzw. 2011. Darum ist dieses Fahrzeug sehr speziell und sehr interessant.
Im Einsatz mit grünen und roten Elektroloks, aber eventuell auch mit G 4/5 als Museumswagen kann man diese beiden Wagen sehr gut einsetzen.
Alle Teile sind komplett in Messing gefertigt und in Handarbeit ohne Lehren zusammengebaut. Das gibt dem Modell im Aussehen einen speziellen Touch. Wir praktizieren eben „die spezielle Art“ von Modellbau. Mit einer Verwitterung wird dieses Aussehen noch ausgeprägter. Auch im Vorbild wurden die Fahrzeuge gebraucht, und sahen nur wenige Tage „neu“ aus.
Dem Modell sind Kadee-Kupplungen beigelegt und können mit wenigen Handgriffen ausgetauscht werden.